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Presse: Hypo Real Estate - Verdacht auf Insiderhandel 29.12.2008
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die Staatsanwaltschaft München ermittelt einem Pressebericht zufolge gegen Manager der Hypo Real Estate Holding AG (HRE) (ISIN DE0008027707 / WKN 802770) wegen des Verdachts auf Insider-Geschäfte.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" gibt es mehrere Strafanzeigen, die HRE-Manager oder deren Familienangehörige und Freunde belasten, noch vor der ersten Alarmmeldung des Konzerns am 15. Januar 2008 im großen Stil HRE-Aktien abgestoßen zu haben. Die HRE hatte seinerzeit Abschreibungen in Höhe von 390 Mio. Euro bekanntgegeben. Schon im Februar gab es nach SPIEGEL-Informationen erste Anzeigen wegen Verdachts auf Insider-Handel.
Bislang werden dem Institut mutmaßliche Vertuschungen bis November 2007 vorgeworfen. Aus Ermittlungsunterlagen der Staatsanwaltschaft soll hervorgehen, dass HRE-Führungskräfte schon im September 2007 gewusst haben, dass der Bank hohe Abschreibungen drohen. Noch im November 2007 hatte die Bank dennoch mitgeteilt, sie sei "aus der jüngsten Marktkrise gestärkt hervorgegangen".
Ein Sprecher der Bank wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Andere Manager nahmen die Führung des Unternehmens gegenüber dem SPIEGEL in Schutz, weil sie angeblich nur mangelhaft informiert wurde, hieß es weiter.
Die Aktie der Hypo Real Estate notierte zuletzt bei 2,84 Euro. (29.12.2008/ac/n/d)
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